Campus für Industriepflanzen

Eine Vereinigung aus erfahrenen Akteuren, die sich der Forschung, der Entwicklung und der Weitergabe technischen Wissens verschrieben hat.

Erfahrungen und Kenntnisse seit Jahrzehnten

  • landwirtschaftlichem Anbau von Nachwachsenden Rohstoffen
  • Verarbeitung von Faserpflanzen
  • technische Naturfasertextilien
  • Baustoffe aus Industriepflanzen
  • technischen Textilien und Bekleidung aus Hanf
  • Technologie-Entwicklung
  • Produkt-Entwicklung
  • Errichtung einer Hanfindustrie
  • Markt und Design von Hanftextilen

Nachwachsende Rohstoffe / Industriepflanzen

Wir sehen Energieträger aus der Landwirtschaft nicht als Rohstoff an.
Rohstoffe sind nach unserer Ansicht Vorprodukte, die zu Halbzeugen verarbeitet werden, aus denen wiederum in weiteren Wertschöpfungsketten Konsumprodukte, Industriewerkzeuge oder Infrastrukturerzeugnisse hergestellt werden.
Industriepflanzen sind Nachwachsende Rohstoffe im Sinne von Vorprodukten, die in einer neu aufzubauenden Industrie zu Halbzeugen verarbeitet werden.

Nachwachsend heisst: in menschlichen Zeitenspannen wachsend, denn mineralische Rohstoffe wie Eisenerz, Gold oder mineralische Gase wachsen in geologischen Zeitspannen auch nach, wenn tektonische Platten sich bewegen und neues Material aus dem flüssigen Inneren der Erde sich in die Erdkruste schiebt, das alles in Zeiträumen von vielen Millionen Jahren.
Im astronomischen Zeitspannen ist sowieso alles nachwachsend. Doch die astronomischen Zeitspannen überlassen wir den Astrophysikern. Die geologischen Zeitspannen überlassen wir den Geologen. Wir aus der Praxis beschäftigen uns NUR mit menschlichen Zeitspannen.

Wie ist das mit dem Holz? Ein Baum, will er ein gutes Holz liefern, braucht 100 Jahre, um nachzuwachsen. Ein Wald als Ökosystem braucht mehrere 100 Jahre, um als richtiger Wald aus einer Rodung neu zu entstehen.
Holz gehört natürlich dazu, aber hier muss man Vorsicht und gute Forstwirtschaft verlangen. Global gesehen natürlich, also einschließlich Brasiliens, Russlands und Kanadas.
Unser Hauptaugenmerk gilt dem kurzzyklischen Aufwuchs, vornehmlich aus der Landwirtschaft, einschliesslich jener, der auf Wiesen und Mooren, im Gebirge oder auf Rekultivierungsflächen betrieben wird.

Industrie mit alten = neuen Rohstoffen

Neue Industrie, das bedeutet Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen,
aber auch Forschung, Entwicklung und Innovation.

Deutschland braucht eine breite Industrie der nachwachsenden Rohstoffe. Wir helfen dabei:

  • bei der Planung und Vorbereitung,
  • bei der Entwicklung von Produkten und Verfahren,
  • bei der Erschließung der Märkte,
  • bei der Übergabe von Knowhow.

Hanf-Industrie, die sich weiter entwickeln soll, braucht:

  • Forschungs-Kooperationen,
  • Netzwerke zur Innovation,
  • Technologie-Entwicklung,
  • Ausbildung & Weiterbildung.

Theorie und Praxis:
Seminare & Integrationsprojekte

Bildung & Öffentlichkeit:
Schulprojekte & akademische Lehre

Industriepflanzen:
Hanf steht natürlich als Smbol für eine industrielle Zukunft mit Nachwachsenden Rohstoffen.

Doch auch Flachs, Apocynum und Nessel gehören dazu. Tierhaar bzw. Schurwolle, Leindotter, Erukaraps, Ölleinen und viele andere Pflanzenöle, die vielen Stärkepflanzen wie Stärkekartoffeln und Getreide, Färberpflanzen, Typha, Schilf, aber auch Holzschnitt aus Kurzumtriebsplantagen, einige Produkte der Forstwirtschaft wie das Kolophonium, Pilze und Mycele in ihrer großen Vielfalt und viele andere Produkte bilden das Spekturm der Nachwachsenden Rohstoffe.

Campus im ländlichen Raum:
Forschung & Entwicklung & Bildung & Information

Schwerpunkte:
Bioökonomie & klimaneutrale Industrie & nachhaltiges Bauen

Bereiche:
Innovationsnetzwerk & Ausbildung & Lehmwerkstatt

Mitglieder:
Industrie & Landwirtschaft & Lehre & Wissenschaft